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Ministerpräsident Stanislaw Tillich diskutierte mit Meißner CDU am 29.05.08 in Sörnewitz
| "Riesa-Großenhain und Meißen, - Gemeinsam stärkster Landkreis in Sachsen" Unter diesem Motto diskutierten die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes und ihre Gäste am Donnerstagabend im Biergarten Boselblick in Sörnewitz mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landrat Arndt Steinbach. Der neue Landkreis Meißen ist nicht nur der stärkste sondern auch der schönste Landkreis in Sachsen. Hier stand die Wiege Sachsens. Darauf wies der Vorsitzende des Kreisverbandes Dr. Matthias Rößler MdL in seiner Begrüßung hin. Landrat Arndt Steinbach sieht im Zusammenwachsen der Landkreise auch einen Ausdruck dafür dass die Menschen aus den Altkreisen mental gut zusammenpassen. Das ist eine gute Basis für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Region. Beide Landkreise entwickelten sich bisher nebeneinander auf einem hohen Niveau, zeigen ähnliche Stärken. Auf diesem Fundament möchte Steinbach aufbauen und die Arbeit der letzten Jahre fortsetzen. |
| Für Ministerpräsident Stanislaw Tillich war der Besuch im Meißner CDU-Kreisverband der Abschluss seines ersten Arbeitstages, nach Gesprächen mit dem BMW-Vorstand und Besuch bei der Kamenzer Firma Li-Tec die neuartige Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos herstellt. Chancen für Sachsen sind hier sichtbar. Was muss die Politik tun, um diese Chancen zu ergreifen? Nicht Umverteilung darf die Priorität der Politik sein, sondern es muss erst einmal erwirtschaftet werden, was verteilt werden kann. Deshalb muss den Unternehmen muss ein "roter Teppich" ausgerollt werden. Sachsen steht bei Unternehmensansiedlungen im Wettbewerb, nicht zuletzt mit den östlichen Nachbarn. Schnelle Entscheidungen sind gefragt, nicht endlose Verfahren und Diskussionen. Was Sachsen braucht, sind Fachkräfte Naturwissenschaftler und Ingenieure. Es ist auch Aufgabe der CDU, so der Landesvorsitzende der sächsischen Union, bei der Jugend darum zu werben, technische Berufe hier in Sachsen zu ergreifen, anstatt für z.B. eine Frisörlehre nach München zu gehen. |
| In der Diskussion wurde Arndt Steinbach gefragt, warum er nicht wie seine Mitbewerber bei der Landratswahl keine Aussagen zum Schulsystem z.B. Gemeinschaftsschulen macht. Steinbach antworte darauf, er habe in sein Wahlprogramm nur Dinge aufgenommen, für die ein Landrat zuständig ist. Dazu gehört der Erhalt der Schulen und die Schulnetzplanung. Hier wird er sich für eine ausgewogene Verteilung zwischen den Städten und dem ländlichen Raum stark machen. Ministerpräsident Tillich ergänzte, es wäre nicht klug ein Schulsystem zu übernehmen, dass die Bundesländer mit dem 16. Platz beim Pisa-Vergleich praktizieren. Wenn es eine Koalition ohne SPD gibt, dann wird sich der Zugang zu den Gymnasien nicht mehr an einem Zensurendurchschnitt von 2,5 orientieren, um das Niveau an Gymnasien und Mittelschulen gleichermaßen zu verbessern. Zum Abschluss wünschte Schornsteinfegergeselle Jörg Hauptvogel Stanislaw Tillich viel Glück und Erfolg als Ministerpräsident und Parteivorsitzender. |
| Sörnewitz, den 29.05.2008 |
Zitat
Gesetzgeber und Revolutionäre, die Gleichheit und Freiheit zugleich versprechen, sind Phantasten oder Scharlatans. Johann Wolfgang von Goethe |


